Externsteine / Horn-Bad Meinberg

Eingebettet in einem Naturschutzgebiet am Rande des Teutoburger Waldes bei Horn-Bad Meinberg liegen die Externsteine. Die aus 13 Felsen bestehende Felsengruppe ist bis zu 38 Metern hoch und kann Stellenweise bestiegen werden. Diese Sandsteine sind vor Millionen von Jahren durch eine Eruption nach oben befördert worden. Schon immer gilt dieser Ort als Kultstätte.

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Im Jahr 1093 wurden die Externsteine an das Kloster in Paderborn urkundlich eingetragen. 1115 weihte der Paderbornen Bischof Heinrich II die Kapelle, die in den Felsen eingeschlagen ist ein. 1130 wurde von den Mönchen des Klosters ein Steinrelief geschaffen, welches die "Kreuzabnahme Christi" darstellt. Ab diesem Zeitpunkt waren die Externsteine ein vielbesuchter Wallfahrtsort. Auf einem der Sandsteine befindet sich ein kleinerer Stein, der optisch bald runterfallen zu droht. Dieser Stein, soll angeblich eine Schutzfunktion ausgeübt haben. Man wollte den Gegner praktisch mit dem Stein erschlagen, sobald er durch die Felsgruppe kam.

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Es gibt viele Geschichten um die Externsteine, sogar ganze Bücher beschäftigen sich mit der Geschichte dieses Ortes. 1659 wurden Modifikationen vorgenommen, die die Felsengruppe als festungsartiges Lust- und Jagdhaus verwandeln sollten. Den Auftrag dazu gab der Graf Hermann Adolf zur Lippe. 1810 wurden diese Veränderungen jedoch wieder durch Fürstin Pauline teilweise in den Ursprungszustand zurückversetzt. Sie lies auch die noch heute existierenden eisernen Stufen und Geländer anbringen. Der vor der Felsengruppe liegende See wurde erst im Jahr 1835 künstlich angelegt.

autosymbol Anfahrtsbeschreibung

Weitere Informationen finden Sie unter :
http://www.schutzgemeinschaft-externsteine.de/
http://phototobi.de/index.php?id=19&gal=61&